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CBD für Hunde & Katzen

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Was ist CBD Öl für Hunde?

CBD Öl für Hunde ist eine Mischung aus einem Trägeröl und einem Extrakt aus den chemischen Substanzen - den Cannabinoiden - der Hanfpflanze. Studien zeigen, dass sich CBD bei Ratten entzündungshemmend, schmerzlindernd und entspannend auswirken kann. (1)

Doch wie sieht das bei Hunden und deren Wohlbefinden aus?

Genau wie der Mensch oder Ratten verfügen auch Hunde und andere Säugetiere über ein Endocannabinoid-System ECS. Hierbei handelt es sich neben dem Nervensystem um ein bedeutendes Regulationssystem im Organismus der Tiere. Es besteht ebenso wie beim Menschen aus den Cannabinoide-Rezeptoren CB1 und CB2 und körpereigenen Substanzen - den Endocannabinoiden (endo=körpereigen), die mit dem Endocannabinoid-System in Wechselwirkung treten. Dabei wirken die CB1 und CB2 Rezeptoren wie Schlösser und die Endocannabinoide funktionieren wie Schlüssel. Der Grund, warum Hanf so derlei viele unterschiedliche Prozesse in unserem Körper beeinflussen kann, liegt an der Ähnlichkeit der Substanzen aus der Hanfpflanze und den körpereigenen Endocannabinoiden der Säugetiere. Das bedeutet, dass CBD Öl auch im Körper der Hunde einige wichtige Vorgänge positiv beeinflussen könnte.


Macht CBD Öl meinen Hund high?

Bedenken, dass man von CBD Öl high werden könnte, treten immer wieder auf. Doch diese sind unbegründet. Das liegt an dem für das Öl verwendeten Wirkstoff und dessen Konzentration.

Es gibt im Hanf über 113 Cannabinoide, die neben den Flavonoiden und Terpenen für die hohe Wirksamkeit der Cannabis Pflanze verantwortlich sind. Die zwei berühmtesten und bis dato am weitesten erforschten Substanzen der Cannabispflanze sind Cannabidiol CBD und Delta-9-Tetrahydrocannabinol THC. 

  • THC ist das Cannabinoid, welches eine psychoaktive Wirkung besitzt und daher einen Rausch auslöst z.B.  nach dem Konsum von Marihuana.

    Außerdem wird THC in Arzneimitteln verwendet und fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Das ist der Grund, warum man es nur auf Rezept von einem Arzt bekommt.
  • CBD hingegen verfügt über ähnlich viele Effekte auf den menschlichen Organismus wie THC, allerdings ohne berauschende Wirkung. Es gilt seit kurzem als Novel Food und darf daher als “neuartiges Lebensmittel” nach entsprechender Zulassung in Deutschland frei verkauft und konsumiert werden.

    Eine Ausnahme sind die Cannabis Blüten. Auch wenn es mittlerweile viele europäische Nutzhanfsorten gibt, deren Blüten weiblicher Cannabispflanzen einen hohen Gehalt an CBD aber nur eine geringe Konzentration THC enthalten, ist der Verkauf der Blüten illegal.


Doch zurück zum CBD Öl für Hunde. Auch in diesem sind keine oder nur geringe Mengen THC von unter 0,2 Prozent enthalten. Ohne diese Begrenzung werden die Produkte in Deutschland gar nicht erst zugelassen.


Was steckt im CBD Öl für Hunde?

Im Grunde unterscheiden sich die CBD Öle für Menschen nicht großartig von den CBD Ölen für Hunde. Auch hier werden als Basis- bzw. Trägeröl bekannte Speiseöle wie Hanfsamenöl (Hanföl, aus Samen der Hanfpflanze), Olivenöl oder MCT Öl verwendet. Diesem fügt man ein Pflanzenextrakt - idealerweise aus den Blüten weiblicher Hanfpflanzen - hinzu. Darin befinden sich die wertvollen Wirkstoffe von Cannabis - Cannabidiol neben weiteren Cannabinoiden und max. 0,2 % THC. Es gibt auch Öl, das laut Laboranalysen null Prozent THC aufweist. 


Was unterscheidet CBD Öl für Hunde von anderen CBD Ölen?

Der Unterschied zwischen den CBD Ölen für Hunde und CBD Ölen für Menschen liegt in der Konzentration von Cannabidiol. Ansonsten sollten die Öle auf gleiche Weise und in gleicher Qualität hergestellt sein. Sind sie es nicht, ist Vorsicht geboten. Denn momentan wird normales Hanföl vermehrt als CBD Öl angeboten und die Menschen werden ganz offensichtlich hinters Licht geführt und bezahlen viel zu viel Geld für ein Produkt, dass es nicht wert ist. Der Trick dabei ist, dass sowohl CBD Öl als auch einfaches Hanföl (Speiseöl) in 10 ml Flaschen angeboten werden.

Das Speiseöl aus Hanf

enthält zwar wertvolle Omega 3 Fettsäuren aber eben

kein CBD oder nur geringste unwirksame Spuren davon

Achten Sie als Hundehalter darum deshalb genau auf den Inhalt bzw. die Herstellung eines CBD Öls für Hunde:

  • Angaben zum Basisöl - dies könnte Hanfsamenöl oder ein anderes Speiseöl sein.
  • Angaben zu Herstellung - CBD Extrakte werden in aufwendigen Extraktionsverfahren hergestellt. Das sind die am häufigsten verwendete CO2-Extraktion sowie die Ölextraktion (z.B. in Olivenöl, Hanfsamenöl oder Kokosöl), Trockeneisextraktion und flüssige Lösungsmittelextraktion (Alkohol, Ethanol, Butan, Hexan etc.). Kaltpressverfahren gehören nicht dazu.


Zur Herstellung eines CBD Hanfextrakt werden vorrangig die Blüten der weiblichen Hanfpflanze verwendet, da sich der höchste Anteil der Cannabinoide genau in diesen Knospen, speziell in den Trichomen (Pollen) der Blüten befinden. Auch blütennahe Blätter weisen solche Trichome auf und werden daher zusätzlich zur Herstellung von CBD Extrakt herangezogen. 


Welches CBD Öl für Hunde sollte ich nutzen?

Achten Sie als CBD Anfänger bei der Nutzung von CBD Öl für Ihren Hund vor allem darauf, dass es eine eher geringe CBD Konzentration aufweist.

Am besten starten Sie deshalb mit einem 2 % oder 5 % CBD Öl für den Hund, wie es von Nordic Oil oder CBD Vital in 10 ml Flaschen angeboten wird. CBD Vital bietet auch zusätzlich Hanföl für Hunde und Katzen an. Greifen Sie lieber zum CBD 5 Extrakt Premium von CBD Vital.

Lassen Sie Ihrem Hund ruhig 2 - 3 Wochen Zeit, bis sich sein Körper an die zusätzliche Gabe von Cannabidiol gewöhnt hat. Manche Tiere tolerieren den Geschmack von Hanfsamenöl aufgrund seiner intensiven Bitterkeit nicht so gut. Dann greifen Sie lieber nach einem CBD Öl auf MCT Basis oder einem ähnlichen neutralen Speiseöl.

Es gibt verschiedene CBD Öle für Hunde, die folgendermaßen unterschieden werden:

  • CBD Konzentration
  • Spektrum - Breitband oder Vollspektrum
  • Isolate
  • Trägeröle


Diese Übersicht klärt auf:

Breitbandspektrum

Vollspektrum

Isolat

0 % THC Gehalt

max. 0,2 % THC

0 % THC

enthält Terpene und Cannabinoide wie CBC, CBN, CBD, CBG und CBA

enthält Terpene und Cannabinoide wie CBC, CBN, CBD, CBG und CBA

enthält nur CBD


Der Entourage-Effekt

Der Entourage-Effekt beschreibt die Wirkungsweise der Cannabis Substanzen in ihrer Gesamtheit. Forscher haben festgestellt, dass die Wirkstoffe in der Cannabispflanze sich gegenseitig unterstützen und sie in gemeinsam eine deutlich höhere Wirksamkeit aufweisen, als wenn man einzelne Substanzen isoliert anwendet. Diesen Effekt nennt man den Entourage-Effekt. Er besagt, dass die biologische Aktivität einer Substanz erst dann voll zum Tragen kommt, wenn sie gemeinsam mit den anderen Substanzen aus ihrer natürlichen Umgebung eingesetzt wird. Daher empfehlen Experten auch eher die Anwendung von Vollspektrum CBD Ölen beim Menschen. Allerdings besteht bei Hunden das Problem, dass man sich uneinig ist über die Verstoffwechselung der Terpene aus der Cannabispflanze, die Bestandteil eines Vollspektrum CBD Öls sind. 


Wie genau wirkt CBD Öl für Hunde?

Die Wirkung von CBD Öl basiert beim Hund ebenso wie beim Menschen auf dem Wechselspiel zwischen dem Endocannabinoid-System und den Substanzen aus der Hanfpflanze. Die Rezeptoren CB1 und CB2, welche über den ganzen Körper verteilt sind, regulieren die Aktivität von Botenstoffen. Im zentralen Nervensystem sorgen sie so unter anderem für ein Gleichgewicht im Serotonin-, Dopamin- oder Noradrenalin Haushalt. Obwohl die Forschungen bezüglich des Endocannabinoid-Systems und den Cannabinoiden noch am Anfang stehen, gehen Experten davon aus, dass die Substanzen mithilfe der Rezeptoren Einfluss auf eine ganze Reihe wichtiger Körperfunktionen haben:

  • Stimmung
  • Schmerzwahrnehmung
  • Immunsystem
  • Schlaf
  • Entzündungen
  • Schmerzwahrnehmung 
  • Appetit


Aufgrund dieser vielseitigen Wirkweisen könnte CBD Öl dabei helfen, die Tiere bei vielerlei Beschwerden wie z.B. Stress und Angstreaktionen zu unterstützen. Forscher untersuchen weiterhin die Wirkung von CBD bei bestehende Belastungen aufgrund von Alterserscheinungen. Verschiedene Untersuchungen geben Anlass zur Hoffnung, dass CBD dem Hund zu mehr Ausgeglichenheit zu verhelfen, seine Schmerzen zu lindern und das Immunsystem zu stärken könnte. (2)


Wann wirkt CBD Öl beim Hund?

CBD Öl soll in der Lage sein, viele positive Effekte auch bei Hunden hervorrufen zu können. Folgende Anwendungsgebiete werden am häufigsten beschrieben:


CBD Öl für Hunde bei Arthrose

Zur Aufgabe von CB1 Rezeptoren gehört es unter anderem, das Immunsystem zu aktivieren, um Entzündungen im Körper des Hundes zu bekämpfen. Daher ist es möglich, dass der Einsatz von CBD Öl bei entzündlichen Prozessen der Gelenke, wie zum Beispiel bei einer Arthritis oder Arthrose positive Effekte haben und sich lindernd auf die Schmerzen auswirken könnte. (3) 


CBD Öl bei Schmerzen

Ältere Hunde leiden häufig unter chronischen Schmerzen und sind von starken Medikamenten abhängig. CBD Öl soll sich hier positiv auswirken und in der Lage sein, die Schmerzweiterleitung zu verringern. (4)


CBD Öl bei Angst

Nicht immer sind schlechte Erfahrung die Ursache von Angst und Stress bei Hunden. Auch Störungen im Gehirn können dafür verantwortlich sein. Mithilfe von CBD könnte es gelingen, die verantwortlichen Areale über die Rezeptoren anzusprechen. Zusätzlich wird vermutet, dass CBD aufgrund seiner entspannenden Wirkung Trennungsängste oder Stress und Panik bei lauten Geräuschen (Silvester, Gewitter) mindern könnte. (5)


CBD Öl für einen gesunden Schlaf

Cannabidiol interagiert mit den Rezeptoren, die für Beruhigung und Ausgeglichenheit und somit auch für einen tiefen Schlaf sorgen. 


CBD Öl bei Epilepsie

Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass 5 % aller Hunde unter einer Epilepsie leiden. Diesen könnte CBD Öl helfen, denn es wurde festgestellt, dass Extrakte aus Cannabis in der Lage sind, die Häufigkeit und die Schwere epileptischer Anfälle zu lindern. (6)


Die möglichen Wirkungen von CBD Öl für die Hunde-Gesundheit zusammengefasst:

Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass 5 % aller Hunde unter einer Epilepsie leiden. Diesen könnte CBD Öl helfen, denn es wurde festgestellt, dass Extrakte aus Cannabis in der Lage sind, die Häufigkeit und die Schwere epileptischer Anfälle zu lindern. (6)

Schmerzen

Haut / Fell

Angst

Arthritis

Verdauungsprobleme

Immunschwäche

Arthrose

Appetit

Epilepsie

Angstzustände

Übelkeit

Krebs


CBD Öl für Hunde: Erfahrungen / Studien

In vielen Foren und Bewertungen von CBD Öl auf den Online-Shops berichten Anwender über ihre Erfahrungen mit CBD Öl bei Hunden. Besonders ängstliche Vierbeiner sollen dank der Hilfe von CBD entspannter wirken und bei Schmerzen soll der Extrakt aus der Hanfpflanze für mehr Ausgeglichenheit und einen ruhigen Schlaf sorgen und somit die Gesundheit der Tiere unterstützen. (7) 

Studien: Hilfe durch CBD bei Hunden

Arthrose

Im Jahr 2018 untersuchten Forscher in einer Studie die Wirksamkeit von CBD bei Hunden mit einer Arthrose-Erkrankung. Dabei wurde den Hunden 2 - 8 mg CBD pro Körpergewicht / täglich verabreicht. Mit dem Ergebnis, dass 80 % der Tiere nach 4 Wochen Behandlung eine deutliche verbesserte Beweglichkeit und eine Verbesserung der Beschwerden bzw. der Nervosität zeigten. Nebenwirkungen sind den Hundebesitzern in der Zeit nicht aufgefallen. (8)

Laut den Aussagen der Forscher: “legt diese pharmakokinetische und klinische Studie nahe, dass 2 mg / kg CBD zweimal täglich dazu beitragen können, den Komfort und die Aktivität bei Hunden mit Arthrose zu erhöhen”.

Epilepsie

Dr. Stephanie McGrath beschrieb die Ergebnisse einer Pilotstudie zur Beurteilung des Einsatzes von Cannabidiol (CBD) bei Hunden mit Epilepsie. Das Forschungsprojekt, das zwischen 2016 bis 2017 stattfand, wurde in der Ausgabe vom 1. Juni 2019 des Journal of the American Veterinary Medical Association veröffentlicht. Das Ergebnis: 89 Prozent der Hunde, die im Rahmen der klinischen Studie CBD erhielten, zeigten eine Verringerung der Häufigkeit von Anfällen. Auch hier wurden keine Nebenwirkungen gemeldet. Außerdem konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Grad der Anfallsreduktion und der Höhe der CBD-Konzentration im Blut des Hundes festgestellt werden. Zum Abschluss der Studie sagte die Forscherin: „Es ist wirklich aufregend, dass wir vielleicht in Zukunft damit beginnen können, CBD als Alternative zu den bestehenden Antikonvulsiva zu betrachten“. (9)

Krebs

Eine antitumorale Relevanz von CBD wird bereits seit den Studienergebnissen aus dem Jahr 2004 als verifiziert angenommen. Die Zusammenfassung dieser Studie besagt: “Zusammenfassend konnte das nicht psychoaktive CBD sowohl in vitro als auch in vivo eine signifikante Antitumoraktivität erzeugen, was auf einen möglichen Einsatz von CBD als antineoplastisches Mittel hindeutet. (10)


Ist CBD Öl für Hunde im Handel zugelassen?

Im Grunde genommen gibt es nach unserem Wissen bis dato keine Zulassung von CBD als Futterzusatzmittel in Deutschland. Diese wäre aber eigentlich notwendig, um CBD Öl für Hunde oder Katzen als solches anzubieten. Daher erscheinen in vielen Online-Shops CBD Öl-Produkte häufig als Aromaöl oder als Haut- und Fellpflegemittel. 


CBD Öl für Hunde: Was sagt der Tierarzt?

Erst kürzlich konnte eine Umfrage unter deutschen Tierärzten belegen, dass fast 61 Prozent der Haustierbesitzer sich nach CBD Produkten erkundigen. Für einen Tierarzt gestaltet sich diese Situation als schwierig, denn einerseits ist einigen von ihnen bereits die positive Wirkung von CBD bewusst, wie zum Beispiel in der Tierklinik in Ismaning (11). Zum anderen kennen sich nur wenige tatsächlich mit der Anwendung von CBD aus und alle von ihnen wissen, dass es eventuell unangenehme Folgen haben kann, wenn sie die innere Anwendung von CBD empfehlen. 


Kann ich CBD Öl auch bei Katzen anwenden?

Genauso wie für Hunde haben die Hersteller der CBD Produkte auch CBD Öl für Katzen im Angebot. Allerdings gibt es hier eine Besonderheit.Terpene können von Katzen nur sehr schlecht abgebaut werden. Daher könnten Produkte mit diesen Stoffen bei Katzen zu Nieren- und Leberschäden führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Organversagen und dem Tod der Katze. Achten Sie daher bei der Verwendung für Katzen auf die Verwendung eines Öls ohne Terpene.


CBD Öl Einnahme: Wie verabreiche ich das Öl meinem Hund?

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 ist CBD Öl unter allen anderen CBD Produkten am besten dazu geeignet, den CBD Spiegel im Blut von Hunden zu erhöhen. (12)

Am besten verabreicht man CBD Öl sublingual, da es so sehr schnell über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen und seine Wirkung entfalten kann. Für den Mensch ist das recht einfach. Beim Hund kann es schwierig sein. Allerdings gibt es hier ein paar Tricks:

  1. Sie tropfen das Öl auf einen Teelöffel, ziehen es dann mit einer Plastikspritze auf und geben es so direkt ins Maul Ihres Vierbeiners. 
  2. Stecken Sie Ihrem Hund nie die Pipette direkt ins Maul, denn so kann diese verunreinigt und mit Keimen belastet werden.
  3. Toleriert Ihr Hund die Spritzmethode nicht, geben Sie das Öl in den Futternapf, sodass Ihr Hund es dann einfach auflecken kann. 
  4. Sollte Ihr Hund den Geschmack nicht mögen, mischen Sie das Öl in eine kleine Menge Futter oder träufeln es auf ein Leckerli. 
  5. Hat Ihr Hund einen empfindlichen Magen oder Darm, verabreichen Sie das Öl am besten in Verbindung mit der Hauptmahlzeit.

CBD Dosis für den Hund: Wie dosiere ich richtig?

Die Reaktion auf Cannabidiol ist sehr individuell, weshalb allgemeingültige Dosierungsanleitungen nicht möglich sind. 

Wie aus o.g. Studien zu entnehmen ist, betrug dort die optimale Dosierung von CBD Öl für Hunde 2 mal / Tag je 2 mg CBD Öl pro Kilogramm Körpergewicht. Das Öl wurde den Hunden nicht zum Futter, sondern 2 Stunden davor gegeben.

Allerdings gilt es immer zu beachten, dass man mit einer besonders geringen Dosis beginnt. Zumal festgestellt wurde, dass sich im Körper der Hunde weit mehr CBD Rezeptoren befinden als im menschlichen Körper und unsere Hunde deshalb weitaus sensibler auf die zusätzlichen Cannabinoide reagieren. Tasten Sie sich also langsam heran. 


Was empfehlen die Hersteller als Dosis?

Abhängig von der CBD Konzentration in einem Produkt sind die Angaben unterschiedlich und abhängig von:

  • der Größe des Hundes
  • der Beschwerden des Hundes


Am besten starten Sie bei kleinen Hunden mit max. einem Tropfen pro Tag. Stellen Sie fest, dass ein Tropfen noch zu stark auf Ihren Hund wirkt, geben Sie einfach einen Tropfen Öl in ein anderes Speiseöl auf einem Löffel und teilen dann diese Menge auf. 

Geben Sie Ihrem Vierbeiner immer genügend Zeit - mindestens ein paar Tage - um sich an die zusätzlichen Cannabinoide im Blut zu gewöhnen, bevor Sie die Dosis, wenn nötig, anpassen. 

Geht es Ihrem Hund nach 1 - 2 Monaten besser, legen Sie eine Pause bei der CBD Öl Anwendung ein. Beobachten Sie Ihren Hund. Solange es ihm gut geht, müssen Sie ihm kein CBD Öl verabreichen. Bemerken Sie, dass sich erneut Beschwerden bemerkbar machen, setzen Sie die Behandlung mit der zuletzt angewandten Dosis fort. In der Regel können Sie nun auf das sogenannte Einschleichen verzichten. 


Wann tritt die CBD Öl Wirkung beim Hund ein?

Es gibt Hunde, die reagieren beim ersten Tropfen schon nach 30 Minuten und fallen in einen entspannten und tiefen Schlaf. Bei anderen wiederum nehmen die Hundebesitzer nach 1-2 Wochen Veränderungen an ihren Vierbeinern war. Es ist also auch in Bezug auf die wahrgenommenen Effekte eine sehr individuelle Erfahrung, wann die ersten sichtbaren Zeichen einer Wirkung von CBD Öl beim Hund auftreten.

Wie schnell das Öl nach der Einnahme wirkt, hängt davon ab, ob es direkt und ohne weitere Zusätze unter die Zunge gegeben wird oder der Hund das CBD Öl mit dem Futter aufnimmt. Direkt über das Maul und die Mundschleimhaut kann mit ersten Anzeichen der Wirkung bereits nach wenigen Minuten bis zu ½ Stunde gerechnet werden. Bei der Aufnahme mit dem Futter dauert es über den Umweg durch Magen und Darm entsprechend länger. 


Sind CBD Nebenwirkungen beim Hund möglich?

Mögliche Nebenwirkungen treten immer bei einer Überdosierung auf. Achten Sie daher auf folgenden Zeichen:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Schmatzen und Lecken
  • hektisches Lecke von Pfoten und / oder Bauch
  • frisst Gras


In diesem Fall verringern Sie die Dosis oder brechen die Anwendung ab.

Bei Hunden mit einer medizinischen Vorgeschichte und regelmäßiger Medikamentengabe besprechen Sie die Anwendung von CBD Öl am besten mit Ihrem Tierarzt. 

Auch Produkte mit einem zu hohen THC Gehalt, die ab und an mal auftauchen, lösen Nebenwirkungen bei Hunden aus:

  • vermehrter Speichelfluss
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Zittern, erweiterte Pupillen, Bewegungsstörungen
  • Unterkühlung, Harninkontinenz


Bei diesen Erscheinungen sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.


CBD Öl für Hunde kaufen: Worauf muss ich achten?

Achten Sie vor allem auf folgenden Kriterien, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden:

  • Bio Qualität
  • Inhaltsstoffe
  • Extraktion
  • Herkunft


Beherzigen Sie bezüglich der Herstellung o.g. Tipps und fallen Sie nicht auf ein Hanfsamenöl herein, welches Ihnen als CBD Öl angepriesen wird. Am besten halten Sie sich an Herstellern aus Deutschland oder zumindest aus der EU, denn diese unterliegen den EU-Richtlinien bezüglich der Qualitätsstandards. Die Bio Qualität bezieht sich nicht nur auf das Öl, sonder auch auf die Rohstoffe.

Quellenverzeichnis

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33331878/
  2. https://www.preprints.org/manuscript/202004.0315/v1
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22727500/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24282543/
  5. https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2018/180523_Cannabis-Report.pdf
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31067185/
  7. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fvets.2018.00338/full
  8. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30083539/
  9. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31067185/
  10. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14617682/
  11. https://www.tierklinik-ismaning.de/cannabidiol-in-der-tiermedizin/
  12. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30026641/