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THC Wirkung: Was Sie darĂŒber wissen sollten

Es ist fast nicht zu glauben, was alles im Hanf steckt. Nicht nur, dass die Pflanze zu den vielseitigsten und robustesten Nutzpflanzen zĂ€hlt. Sie birgt auch noch ein unglaubliches Potenzial fĂŒr die Medizin. Haben Sie gewusst, dass mehr als 100 Cannabinoide in den BlĂŒten der weiblichen unbefruchteten Hanf Pflanze zu finden sind? Und nicht nur das. Daneben wurden weitere pharmakologisch bedeutsame Substanzen wie Flavonoide und Terpene gefunden.

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Was sind Cannabinoide?

Jahrzehntelang wurde das Schicksal der Cannabispflanze von nur einer Substanz bestimmt, obwohl sie im Laufe ihres Lebens mehr als 400 chemische Verbindungen produziert. Dennoch wurde Cannabis Anfang der 1990-ger verboten - angeblich aufgrund Ihrer Einstufung als Droge. Schuld daran war THC und die Tatsache, dass es psychoaktiv wirkt, einen starken Rausch auslösen kann und uns “high” macht.

Tetrahydrocannabinol THC ist aber nur eines der bislang 113 entdeckten Cannabinoide. Diese Wirkstoffe interessieren die Wissenschaft seit Jahren und stellen sie vor viele ungeklĂ€rte RĂ€tsel. Eines weiß man allerdings. Was THC von den anderen Substanzen unterscheidet ist seine starke Rausch auslösende Wirkung auf unser Gehirn.

Die Cannabinoide werden in den epidermalen Trichomen (haarĂ€hnliche Strukturen auf der OberflĂ€che der weiblichen BlĂŒten) der Hanfpflanze durch die Kondensation eines Terpenoids (Naturstoff in Pflanzen) mit einem Phenol produziert. Dabei entsteht Cannabigerol CBG. Dieses wird mithilfe mehrerer Enzyme zu einer riesigen Menge weiterer Cannabinoide umgeformt. Den Hauptbestandteil und auch den pharmakologisch bedeutsamsten bilden dabei:

  1. THC
  2. CBD
  3. CBC
  4. CBG

Das Faszinierende ist, dass die Cannabinoide einen Gegenspieler im menschlichen Körper gefunden haben - das Endocannabinoid-System ECS, mit dem sie interagieren.


Was ist THC?

THC - Delta-9-Tetrahydrocannabinol ist die korrekte Bezeichnung - ist wohl das bekannteste und berĂŒhmt-berĂŒchtigte Cannabinoid, dem die Hanfpflanze nicht nur ihre Drogenkarriere verdankt. Es machte Cannabis nĂ€mlich schon vor Jahren auch zu einem Arzneimittel. Und so dĂŒrfen Patienten mit schweren Erkrankungen seit dem Cannabis Gesetz aus dem Jahr 2017 Cannabis mit einem hohen THC Gehalt als Arzneimittel auf Ă€rztliche Verordnung einnehmen.

Der natĂŒrliche Ursprung von THC und allen anderen Cannabinoiden ist das Harz der Cannabispflanze, welches sich vorwiegend in den weiblichen unbefruchteten BlĂŒten befindet. In den StĂ€ngeln und BlĂ€ttern der Pflanze ist so gut wie kein THC enthalten, denn Cannabinoide treten fast ausschließlich auf den Kelch- und TragblĂ€ttern weiblicher Hanf Pflanzen auf. 

Doch macht der Wirkstoff THC den Konsum von Cannabis nun gefĂ€hrlich oder verhilft es ihm als Heilmittel eher zu verspĂ€tetem Ruhm? Und ist Cannabis nun eine Droge, so wie zum Beispiel Heroin oder ist das nur eine Übertreibung?Hier kommen die Antworten fĂŒr Sie.


Wirkung von Cannabis: Wie macht THC uns “high”?

Das Zusammenspiel der Cannabinoide mit dem menschlichen Körper ist uralt. Das körpereigene “Endocannabinoid-System” ECS wird dabei durch eine Reihe pflanzlicher, endogener (körpereigener) oder synthetischer Stoffe stimuliert und löst eine Vielzahl von Effekten aus.

Hinter dem System der Cannabinoide und dem ECS steckt die Funktionsweise von SchlĂŒssel und Schloss. WĂ€hrend die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems die Schlösser darstellen, fungieren die Cannabinoide wie THC und CBD wie eine Art SchlĂŒssel. Dabei passen einige SchlĂŒssel nur zu bestimmten Schlössern.

Das ECS ist ein Regulationssystem - Ă€hnlich dem Nervensystem - welches sich in Form der Cannabis Rezeptoren CB1 und CB2 ĂŒber den ganzen Körper verteilt. Dabei sind die CB1 vorwiegend im Nervensystem und Gehirn anzutreffen und die CB2 befinden sich hauptsĂ€chlich in den Zellen des Immunsystems.

THC und das ECS

THC wird als sogenannter Partialagonist bezeichnet, der sowohl auf CB1 als auch auf CB2 Rezeptoren wirkt. Ein Agonist (der Handelnde) ist ein Wirkstoff, der an den Rezeptor bindet und eine bestimmte Reaktion zur Folge hat. Ein Antagonist (wie CBD) besitzt die Eigenschaft, die Wirkung eines anderen Wirkstoffs aufzuheben und eine entgegengesetzte zu entfalten, indem sie an den Rezeptor fĂŒr diesen Wirkstoff bindet und diesen blockiert. Der Partialagonist löst im Vergleich zu einem Agonisten nur eine einzige submaximale Reaktion aus.


Die hauptsĂ€chliche AktivitĂ€t von THC betrifft den CB1 Rezeptor. Da dieser vorwiegend im Nervensystem und unserem Gehirn vorkommt, erklĂ€rt sich die berauschende Wirkung von des Cannabinoid, denn CB1 Rezeptoren sind verantwortlich fĂŒr:


  • Motorik
  • Lernen
  • Schmerzempfinden

THC bindet an die CB1 Rezeptoren und hat somit Auswirkungen auf das periphere und zentrale Nervensystem, was zu unserem “high” fĂŒhrt. Die Wirkung kann 2-3 Stunden anhalten.

Positives und negatives Erleben mit THC

Personen beschreiben unterschiedliche VerÀnderungen nach dem Konsum von Cannabis und erleben je nach Dosis sowohl positive als auch negative ZustÀnde. Das ist abhÀngig von dem jeweiligen Zustand des Konsumenten und seiner Erfahrung mit Cannabis. Ist die Dosis zu stark, besteht das Risiko von Nebenwirkungen. Diese können bis zu 2 Stunden anhalten.

Erleben

Positive Wirkungen

Negativ Wirkungen

FĂŒhlen

Euphorie mit gleichzeitiger Gelassenheit, Albernheit, Rausch

Angst, Panik, Paranoia

Denken

Steigerung der KreativitÀt und neuartiger Ideen

in Gedanken verlieren, verwirrtes Denken, fixe Ideen

Körpererleben

schneller Herzschlag bei gleichzeitiger Entspannung, GefĂŒhl der Leichtigkeit wird empfunden

Herzklopfen, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, Kreislaufkollaps

Wahrnehmung

Steigerung der subjektiven Wahrnehmung, Zeit verstreicht langsamer aufgrund des gestörten KurzzeitgedÀchtnisses, verstÀrkte Aufmerksamkeit

verstĂ€rkte Wahrnehmung, Überempfindlichkeit, Halluzinationen

Kommunikation

besseres VerstĂ€ndnis fĂŒr den GegenĂŒber, mehr Empathie und Verbundenheit

gestörte Mitteilung, eingeschrÀnkte Kommunikation

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Konsum von Cannabis: Die hÀufigsten Methoden

Zu den hĂ€ufigsten Methoden Cannabis zu konsumieren zĂ€hlt immer noch das Kiffen - also das Rauchen der getrockneten BlĂŒten in einem Joint. Ein Joint ist eine selbstgedrehte Zigarette. Sie besteht aus einer Mischung aus Tabak und zerkleinerten BlĂŒtenteilen. Solange man das Kiffen nur ab und zu als Entspannung nutzt, besteht kein großes Suchtpotential. Kiffen gilt als besonders effektive Form des Cannabiskonsum, denn durch das Inhalieren in die Lunge gelangt der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol schnell ins Blut und der Konsument kann bereits nach kurzer Zeit die Wirkung spĂŒren.

Marihuana ist der gĂ€ngige Begriff beim Kiffen und meint nichts anderes als die getrockneten CannabisblĂŒten. Marihuana ist unterschiedlich stark und so verfĂŒgt ein Joint ĂŒber einen THC-Gehalt zwischen 3 - 30 Prozent.

Haschisch ist ebenfalls als Droge bekannt. Als Haschisch bezeichnet man das getrocknete BlĂŒtenharz der Cannabispflanze. Es wird von den Konsumenten mit sogenannten “Bongs” (Pfeifen) geraucht oder als “Pieces” unter Lebensmittel gemischt.

Besonders gefÀhrlich wird es bei einem sogenannten Mischkonsum. Das bedeutet, wenn beim Rauchen eines Joints andere Substanzen wie Alkohol oder Ecstasy ins Spiel kommen. In diesem Fall können sich die einzelnen Wirkungen der Drogen gegenseitig verstÀrken und den Organismus mit körperlichen und psychischen Wechselwirkungen belasten.


Studien zur Cannabis Wirkung

Zur Cannabis Wirkung gibt es schon einige Studien. Allerdings ist die Studienlage sehr begrenzt und nicht im Geringsten so umfangreich wie vielleicht angenommen. Dennoch gibt es vielversprechende Ergebnisse.


Cannabis Wirkung bei Krebs

Wissenschaftler der Abteilung fĂŒr Biowissenschaften der Indiana University South Bend, USA, veröffentlichten einen Bericht zur Cannabis Wirkung in Bezug auf Krebs. Die Wissenschaftler kamen nach der Auswertung von 34 Studien zu dem Schluss, dass Cannabis in der Lage ist das Krebsrisiko zu senken (1)


Cannabis fĂŒr Parkinson Patienten

Auch zu dieser Krankheit gibt es bereits mehrere kleinere Untersuchungen. So konnten Forscher in einer Studie, in der Patienten von 2017 bis 2019 mit Nabilon - einem cannabishaltigen Medikament - behandelt wurden, deren Wirksamkeit beweisen und sehen die positive Auswirkung von Cannabis auf die AngstzustÀnde und Schlafprobleme der Patienten bestÀtigt. (2)


Tourette mit Cannabis behandeln

Auch Patienten mit dem Tourette Syndrom profitieren nachweislich von der Behandlung mit Cannabis und zeigen signifikante Verbesserungen ihrer Symptome. Dazu gibt es sowohl Berichte von Anwendern in entsprechenden Foren als auch kleinere Studien. (3)


Risiken des Cannabis Konsum

Immer noch wird in vielen Köpfen unserer Gesellschaft Cannabis mit psychischen Problemen und Drogen assoziiert. Dieselben Köpfe haben jedoch kein Problem damit, Opiate oder auch andere Medikamente dauerhaft einzunehmen, obwohl deren Einnahme sowohl psychische AbhĂ€ngigkeiten als auch schwere Nebenwirkungen auslösen und die Risiken fĂŒr bestimmte Erkrankungen deutlich erhöhen kann.

Genau wie bei anderen Arzneimitteln erfordert der Einsatz und Konsum von Cannabis bzw. THC Verantwortungsbewusstsein. Denn auch bei Cannabis fĂŒhrt eine deutliche Überdosierung zu unangenehmen Nebenwirkungen (siehe Tabelle oben). Auch wer tĂ€glich oder zu exzessiv Cannabis konsumiert, muss mit unangenehmen Folgen rechnen.


Entzugserscheinungen

Bei Konsumenten, die ĂŒber lange Zeit Cannabis tĂ€glich genutzt haben, wurden folgenden Entzugserscheinungen beobachtet:

  • Kopfschmerzen
  • NervositĂ€t, Unruhe
  • verminderter Appetit
  • Schlafprobleme und wirre TrĂ€ume
  • AggressivitĂ€t
  • Depressionen
  • Angst
  • Muskelzittern, Schwitzen, erhöhte Temperatur
  • Durchfall, Magenprobleme, Übelkeit und Erbrechen

Zur AbhÀngigkeit von Cannabis

Körperliche SchĂ€den sind durch Cannabis kaum zu verzeichnen. Zur schlimmsten Folge des regelmĂ€ĂŸigen Konsums zĂ€hlt daher das Auftreten einer Psychose. Laut den Wissenschaftlern besteht dieses Risiko allerdings nur bei Menschen, die genetisch vorbelastet sind und bei denen unter bestimmten UmstĂ€nden das Erleben einer Psychose von vornherein wahrscheinlich wĂ€re(4). TatsĂ€chlich liegt die Wahrscheinlichkeit einer schizophrenen Psychose bei dieser Risikogruppe weltweit bei ca. einem Prozent. Und es gibt anders als zum Beispiel bei Alkohol keine Beweise dafĂŒr, dass Cannabis bei gesunden Erwachsenen derartige Psychosen auslösen kann. Das Ă€ußerte auch die Weltgesundheitsorganisation in ihrem Review 2018:

"Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Menschen, die Cannabis konsumieren, wird niemals eine psychotische Störung entwickeln, und diejenigen, die dies tun, sind wahrscheinlich genetisch anfĂ€llig fĂŒr Cannabis-induzierte Psychosen." (5)

FĂŒr eine psychische AbhĂ€ngigkeit besteht laut der Wissenschaft entgegen frĂŒheren Meinungen die Ansicht, dass Cannabis eine deutliche geringere Gefahr aufweist als zum Beispiel Tabak. Mittlerweile spricht man hier auch nicht mehr von AbhĂ€ngigkeit, sondern von einer sogenannten Substanzgebrauchsstörung. Laut neuesten Untersuchungen (6) liegt bei 13 % der Cannabis Konsumierenden die Gefahr einer solchen Störung vor. Dabei ist das Risiko fĂŒr Jugendliche deutlich höher als fĂŒr erwachsenen Konsumenten. Nicht zu unterschĂ€tzen sind außerdem die Risiken des tĂ€glichen starken Cannabiskonsum, der unser Gehirn beeinflussen und die kognitive LeistungsfĂ€higkeit einschrĂ€nken kann. 

2020 wurde Cannabis auf Empfehlung der WHO durch die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (UN) von der Liste der gefĂ€hrlichen Drogen gestrichen. Trotzdem wird man auf eine Legalisierung fĂŒr den Cannabiskonsum in Deutschland wohl noch eine ganze Weile warten mĂŒssen.

Konsumenten sollten immer daran denken, dass der Gebrauch von THC, egal ob geraucht oder anders eingenommen, trotzdem seine TĂŒcken hat und der Wirkstoff noch Stunden nach dem Konsum im Blut und ĂŒber Tage und Wochen im Urin nachweisbar ist.


Quellenverzeichnis

  1. https://www.liebertpub.com/doi/10.1089/can.2019.0095
  2. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116816/Cannabinoid-Nabilon-lindert-nichtmotorische-Symptome-bei-Parkinson
  3. https://neuro.psychiatryonline.org/doi/full/10.1176/appi.neuropsych.16110310
  4. https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Basisinfo_Cannabis.pdf
  5. https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/Cannabis-and-cannabis-resin.pdf
  6. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0306460320306092?via%3Dihub